EKATERINBURG/Russland: „The Greek Passion“ A-Premiere am 19. und B-Premiere am 20. April 2018

Klassische Aktualität an der Uraloper

Grigoris, der Priester

Grigoris, der Priester

Am 19. und 20. April hatte die Oper „The Greek Passion“ des im ostböhmischen damaligen Österreich-Ungarn 1890 geborenen Komponisten Bohuslav Martinu am vom Generalintendant Andrey Shishkin geleiteten Ekaterinburg Opera and Ballet Theatre, kurz, der Uraloper Ekaterinburg, ihre A- und B-Premiere. Dieses „Lyrische Drama“ in vier Akten nach dem Roman von Nikos Kazantzakis „Christ Recrucified“ wurde in der äußerst interessanten und dramaturgisch intensiveren Urfassung von 1957 aufgeführt. Der Leiter des Bohuslav Martinu Instituts in Prag, Ales Brezina, hatte über Jahre die diversen Partiturstücke eingesammelt, die Martinu wegen der sowohl von London Covent Garden sowie vom Verlag Universal Edition Wien abgelehnten Originalfassung einigen Freunden geschenkt hatte. In einem interessanten Aufsatz im Programmheft schildert Brezina Martinu als den „am wenigsten bekannten Erneuerer des Musiktheaters im 20. Jahrhundert“. Einen wesentlichen Anteil daran hatten die Nazis, die den im Anschluss an einige Jahre in Paris in die USA emigrierten Komponisten von den Spielplänen verbannten, obwohl seine Opern aus den 1930er Jahren in Brünn und Prag sehr gute Aufnahme gefunden hatten. 1928 schrieb Martinu in Paris, wo er von 1924-1941 lebte, seine erste Oper „Der Soldat und die Tänzerin“. Er sollte in seinem Leben über 400 Musikstücke komponieren, davon allein 14 Opern. In den USA komponierte Martinu zunächst keine weiteren Opern wegen des Fehlens etablierter Opern-Kompagnien. Als er sich in den 1950er Jahren wieder dem Musiktheater zuwandte und seine Opern sowohl im Theater wie im Fernsehen beachtliche Erfolge erzielten, wurde er von der Darmstädter Schule und der damaligen Musikkritik als obsolet und überholt bezeichnet. Das gleiche Schicksal ereilte bekanntlich die Opern des deutschen Komponisten Walter Braunfels, der in den 1920er Jahren einer der meistgespielten deutschen Komponisten war („Die Vögel“ et al.). Martinu konnte wegen der kommunistischen Machthaber in der Tschechoslowakei nie mehr in seine alte Heimat zurückkehren und starb 1959 in der Schweiz.

Grigoris und seine Gemeinde

Grigoris und seine Gemeinde

„The Greek Passion“ war Martinus letzte Oper, und sie existiert in zwei Fassungen, die nach Ales Brezina fundamental voneinander verschieden sind. Die erste, Londoner Fassung, komponierte Martinu von 1954 bis Januar 1957. Diese wurde eben in London und Wien abgelehnt. Daraufhin schrieb er die wesentlich leichtere Zürcher Fassung von 1957 bis Januar 1959, also dem Jahr seines Todes. Diese erlebte ihre UA am 9. Juni 1961 in Zürich unter dem Dirigat von Paul Sacher. Sie ist die weitaus bekanntere. Die Londoner Fassung erlebte ihre UA erst im Jahre 1999 bei de Bregenzer Festspielen, dank der enormen Sucharbeit Ales Brezinas nach den weit verstreuten Seiten der Originalpartitur!

Despinio ist tot

Despinio ist tot

Das Stück handelt von einem Thema, das auch und gerade in der heutigen Zeit angesichts der Flüchtlingsproblematik nur allzu aktuell ist. In dem kleinen griechischen Dorf Lycovrissi in den 1920er Jahren zur Zeit der türkischen Besatzung findet alle paar Jahre ein Laien-Passionsspiel statt, wie wir es auch heute von vielen Orten der Welt kennen, wie z.B. Erl und St. Margarethen in Österreich, Oberammergau in Deutschland, Nova Jerusalem und Brasília D.F. in Brasilien, Adeje auf Teneriffa und anderen.

Lenio und Manolios

Lenio und Manolios

Zu Beginn verteilt der Priester Grigoris die diversen Rollen des kommenden Passionsspiels an die Bewohner des Dorfes, die sich sodann auf ihre Aufgaben einstellen und sie vorbereiten, wobei sie sich immer stärker mit ihren jeweiligen Rollen identifizieren. Nur der Schmied Panait kann sich zunächst nicht mit der ihm zugewiesenen Rolle des Judas abfinden – ein böses Omen für das Kommende… Da platzt eine griechische Flüchtlingsgruppe in die Dorfidylle unter der Führung des Priesters Fotis herein. Sie wurden von den Türken von ihrem Land vertrieben und bitten nun um Aufnahme in Lycovrissi. Sie werden schroff von Grigoris und den Ältesten des Dorfes abgewiesen. Lediglich der junge Schafhirte Manolios, der den Jesus verkörpern wird, rät ihnen, beim Sarakina-Berg ihre Zelte aufzuschlagen, wo es urbares Land, Wasser und auch Wachteln zu essen gibt. In der Folge geht Manolios immer stärker in seiner Rolle als Jesus auf und vergisst daraufhin sogar seine Verlobte Lenio, die ihn mit Vorwürfen überschüttet und sich nun Nikolio, Manolios‘ Freund zuwendet. Er bekommt von ihm gar die Billigung einer Hochzeit mit Lenio.

Katerina und Manolios

Katerina und Manolios

Manolios beginnt nun, wie einst Jesus zu den Dorfbewohnern zu predigen und erregt nach und nach mit seiner Preisung enthaltsamen Lebens und Kritik an den Reichen den Argwohn Grigoris‘ und der Dorfältesten, die ihre Privilegien in Gefahr sehen. Grigoris exkommuniziert Manolios daraufhin. Als dieser wie einst Jesus das Kreuz tragend in die Hochzeitsgesellschaft von Nikolio und Lenio platzt und seine eigene Kreuzigung vorbereitet, überredet der Dorfälteste Ladas Panait mit der Übergabe von 30 Silberlingen, Manolios zu töten. Zuvor hatte Manolios alias Jesus Christus noch emphatisch gestanden, dass er statt an Gott zu denken nur daran dachte, mit Katerina, also Maria Magdalena, ins Bett zu gehen. Und so tötet Judas ihn schließlich in einem allgemeinen Anfall von Hass, auch aller Dorfbewohner – scheinbar von Manolios‘ Rede dazu legitimiert… Die Szene erinnert an das Finale des „Bajazzo“ von R. Leoncavallo! Fotis erscheint nun mit seinen Flüchtlingen und ruft sie zum Weiterziehen auf – sie nehmen die Leiche von Manolios mit: „Courage! The march begins again! Follow me!“ Theater wird hier zur Realität – einer Realität, die wir spätestens seit 2015 tagtäglich in Medien und Diskussionen erleben… Und dabei ist es auch noch ausgerechnet Griechenland, das neben Italien bekanntlich besonders stark vom Flüchtlingsstrom aus dem Süden betroffen ist.

Lenio zweifelnd

Lenio zweifelnd

Es wurde in der Pressekonferenz und in diversen Gesprächen klar, dass die Uraloper großen Wert darauf legte, von Beginn an die Orthodoxe Russische Staatskirche in die Konzeption und Vorbereitung des Stückes einzubinden und ständig um fachlichen Rat zu fragen. So wurden mit Vertretern der Staatskirche alle Aktionen und Haltungen der kirchlichen Figuren abgestimmt und somit authentisch wieder gegeben. In allen Meetings und auch in einem Round Table zum Thema „Oper und Religion“ im Jelzin-Museum (er war ein Sohn der Stadt) war Benjamin Rainikov, Sekretär der Diözesanischen Versammlung von Ekaterinburg mit am Tisch und stellte immer wieder die Sicht der Staatskirche auf die „Griechische Passion“ und relevante Fragen dar. Es ist nicht auszuschließen, dass es ohne das Engagement der Staatskirche mit der Inszenierung Probleme hätte geben können.

Manolios spricht zu seiner Gefolgschaft

Manolios spricht zu seiner Gefolgschaft

Der noch relativ junge US-Amerikaner Thaddeus Strassberger führte Regie und zeichnete auch für das oft opulente Bühnenbild und die perfekte Lichtregie verantwortlich. Kevin Knight erstellte die fantasievollen und aussagekräftigen Kostüme. Anzhelika Grozina leitete die erstklassigen Chöre, ein ganz starkes asset der Uraloper! Ihr Gesang erinnerte manchmal an die Chöre des „Boris Godunov“ vom M. Mussorgsky. Strassberger brachte das Stück, dass mit seinen großen Tableaus und der Kostümopulenz bisweilen an die Grand Opéra à la Meyerbeer zur Mitte des 19. Jahrhunderts erinnert, in einer nahezu veristischen Form auf die Bühne. Eine ausgefeilte Dramaturgie, starke Bilder und eine kluge Personenregie führten zu zwei hochinteressanten und spannenden Aufführungen.

Manolios mit Judas

Manolios mit Judas

Das 1. Bild erinnert schlagend an das Bild „Die Bauernhochzeit“ von Pieter Bruegel dem Älteren. Besonders hervorzuheben ist, wie Strassberger langsam aber sicher die Wandlung des ruhigen und introvertierten Schafhirten Manolios zu Jesus Christus vollzieht. So straft er seine Verlobte Lenio ob ihrer Vorwürfe mit Gleichgültigkeit und nimmt nicht einmal Notiz davon, dass sie in seiner Gegenwart einen „fliegenden Wechsel“ zu seinem Freund Nikolio vollzieht und sich von ihm in einer Bühnenecke auch gleich noch „beglücken“ lässt… Stattdessen zeigt der Regisseur die schon vorausahnende virtuelle Verwundung seiner Hände mit den Narben der Kreuzesnägel durch Manolios selbst – die Bühne färbt sich rot – und lässt ihn sich später auch noch selbst auspeitschen!

Manolios errichtet das Kreuz

Manolios errichtet das Kreuz

Ein Moment höchster theatralischer Dramatik wird Manolios‘ tranceartiger Einbruch mit dem schweren Kreuz in die Hochzeitsgesellschaft und wie er es unter drei heftigen, fast Angst einflößenden Glockenschlägen selbst aufrichtet. Auf der anderen Seite zeichnet Strassberger die Figur des Judas im Schmied Panait in verblüffend authentischer Weise nach. So zeigt er wie Panait vom Außenseiter bei der Ernennung der Passionsspiel-Darsteller immer mehr zum Buhmann der Gesellschaft wird und schließlich zu deren willigem Instrument zur Tötung des Manolios, was in einer Art hasserfüllter Ekstase in des Begriffes wahrster Bedeutung gezeigt wird! Es gelingt auch eine eindrucksvolle Demonstration der totalen Herzlosigkeit und Scheinheiligkeit der griechisch-orthodoxen Kirche in Person des Priesters Grigoris, die Martinu hier offenbar thematisieren will. Grigoris gönnt den Flüchtlingen nicht mal ein Stück Brot und stellt deren Schicksal im Sinne einer Strafe als sogar als gottgewollt dar. Sie sollen sich davon machen! Als Despinio (Saule Antysheva bzw. Olesya Stepanova), eine der Flüchtlingsfrauen, stirbt, krönt Grigoris seine Verleumdung gar mit der Behauptung, dass sie die Cholera hätten! Strassberger lässt das wie eine Bombe auf der Bühne einschlagen – ein überaus eindrucksvoller Moment!

Manolios vor dem Kreuz

Manolios vor dem Kreuz

Auch das Zeichnen der Biederkeit und Manipulierbarkeit der Dorfbewohner sowie die Boshaftigkeit ihrer Ältesten gelingen auf nachvollziehbare Weise. Andererseits wird das gute Herz der Prostituierten Witwe Katerina offenbar, die sich als einzige außer Manolios des Schicksals der Flüchtlinge annimmt. Auch sie ist in den Jesus-Darsteller verliebt, der aber auch sie abweist, ohne sie jedoch kränken zu wollen. Als ihr ein letzter Versuch misslingt, ihn für sich zu gewinnen, entfährt ihr ein Lachen wie der Kundry im „Parsifal“ Richard Wagners, als sie Parsifal bedeutet, dass sie den Allerheiligsten am Kreuze sah und „lachte“ – auch hier eine bestechende Parallelität zu jener biblischen Situation! Lenio hingegen wird als die chrisothemishaft lieben wollende junge Frau dargestellt, die nichts anderes im Kopf hat als einen Mann zu ehelichen und in den sicheren Hafen des entsprechenden Familienstandes zu segeln. Wenn’s nicht Manolios sein kann, dann eben Nikolio, der gerade bei ihm ist…

Manolios betet am Kreuz

Manolios betet am Kreuz

Die Uraloper bestritt diese Neuinszenierung mit ausschließlich eigenen Sängern auf Russisch, was an sich schon von der künstlerischen Leistungskraft des Hauses zeugt. Und man hat, wie schon bei der „Passagierin“ 2016, gleich drei Besetzungen! In der A-Premiere war Alexander Krasnov als souveräner und respektgebieterischer Grigoris zu erleben. Mit einem prägnanten Bass bei guten Höhen klingt sein Timbre bisweilen etwas rau. Oleg Budaratskiy sang die Rolle in der B-Premiere überzeugender wegen seiner warmen Bassstimme und guter Diktion. Auch er stellte den Priester mit großer Souveränität, aber – ebenfalls wie Krasnov – auch in seinen negativen Facetten glaubwürdig dar. Mikhail Korobeinikov sang mit einer großartig klingenden vollen Bassstimme, die auch bisweilen etwas rau klingt, aber mit guter Resonanz, würdevoll den Priester Fotis, Anführer der Flüchtlinge. In der B-Premiere verkörperte Alexei Semenishchev diese Rolle, konnte aber mit seiner stets zu lauten und eindimensionalen Stimme nicht überzeugen. Den Judas gab in der A-Premiere Vitaly Petrov mit einem wenig klangschönen Tenor, der in dieser Rolle aber auch fehl am Platze gewesen wäre. So passte die vokale Leistung bestens zur Rolle des Judas. Petrov sang in der B-Premiere die kleine Rolle des Schulmeisters, der zuvor von Vladimir Voroshnin gegeben wurde und der nun – etwas besser – den Judas sang.

Manolios mit "Jüngern" am Kreuz

Manolios mit "Jüngern" am Kreuz

Die junge Olga Tenyakova sang und spielte überaus intensiv die Lenio an beiden Abenden. Sie gab m.E. die beste sängerische Leistung beider Ensembles. Tenyakova verfügt über einen technisch perfekt geführten, klaren und wohlklingenden Sopran, der mühelos alle Facetten der komplexen Rolle auslotet. Ihre Stimme hat einen jugendlich dramatischen Aplomb, sodass man hier durchaus schon eine Sieglinde hören konnte… Auch ihre „Gegenspielerin“ Katerina, welche als prostituierte Witwe die Maria Magdalena verkörperte, hatte in der A-Premiere mit der Sopranistin Natalia Karlova eine gute Interpretin, die mit einer nicht allzu großen Stimme starke Emotionen zu entfachen wusste. Kseniya Kovalevskaya spielte diese Rolle in der B-Premiere mit einem leuchtenden Sopran, der auch durch lange Bögen und schöne Piani brillierte. Auch Tatiana Nikanorova bzw. Alexandra Kulikova überzeugten mit gutem Mezzo als Alte Frau.

Der tote Manolios - als Jesus Christus

Der tote Manolios - als Jesus Christus

Leider war der Manolios in beiden Premieren nicht ganz der Bedeutung der Rolle des Jesus gerecht werdend besetzt. Der junge Evgeny Kryukov, optisch fast perfekt dem 33jährigen Jesus ähnelnd, wie man ihn also von Bild und Film her kennt, spielte den Erlöser der Welt vortrefflich und konnte die Wandlung vom reinen Rollendarsteller zur völligen Identifikation mit der Jesus-Figur bis zum Opfertod beeindruckend zeigen. Allein stimmlich kam die Figur nicht mit der gebührenden Bedeutung über die Rampe. Kryukov hat einen hellen Tenor mit relativ wenig Klagbildung und auch keiner allzu großen Tiefe. In der B-Premiere stand es um den Manolios bzw. die Jesus-Rolle auch nicht besser bestellt. Sergej Osovin konnte mit seiner kleinen, bisweilen krächzenden und klanglosen Stimme mit einem gewissen gutturalen Unterton noch weniger überzeugen als sein Vorgänger. Aber auch er machte seine schauspielerische Sache sehr gut, was gerade bei dieser Rolle äußerst wichtig ist. Bei den Nebenrollen gab es mehr Licht als Schatten. In jedem Falle ist das Wagnis zu loben, ein so komplexes Werk mit solch unbekannten und speziellen stimmlichen Herausforderungen aus dem Ensemble heraus zu besetzen. Für alle waren es Rollendebuts!

Probengespräch Thaddeus Strassberger mit Oliver von Dohnányi

Probengespräch Thaddeus Strassberger mit Oliver von Dohnányi

Der GMD von Ekaterinburg, Oliver von Dohnányi, leitete das bestens einstudierte Orchester des Ekaterinburg Opera and Ballet Theatre, welches dieses Stück ebenfalls zum ersten Mal spielte. Es beginnt bereits mit einem expressiven Vorspiel und harten Glockenschlägen, die die Allmacht der Kirche vehement erahnen lassen. Sie ertönen auch später immer wieder mal. Häufig klingen in Martinus Musik Folklore-Elemente durch. Lyrische diatonale Passagen werden schlagartig von expressionistischen Tongebilden abgelöst, bis hin zur Atonalität. Auch beeindruckt die Monumentalität der Massenszenen, also der erstklassigen Chöre gemeinsam mit den Solisten. Sie werden unter von Dohnányis Händen zu Höhepunkten der beiden Abende. Der Musikkritiker Ilya Popov nannte die Musik Martinus „The Music of Hundred Languages” und so konnte man es durchaus empfinden. Immer wenn die Sprache oder Aktion auf Manolios kam, erklangen fast hymnische lyrische Linien wie in der Romantik. Manches erinnerte in seiner Harmonik auch an die Spätwerke Richard Wagners, und von Dohnányi schien sich ganz besonders hier in seinem Element zu fühlen. Herrlich erklang ein Cello-Solo beim ersten Auftritt der Katerina und es gab auch diverse kürzere oder längere Orchesterzwischenspiele, die der Maestro in all ihre farblichen Facetten klangvoll ausmusizieren ließ. Eine große Leistung des von ihm geleiteten Orchesters! Die Zustimmung des Publikums war einhellig.

Schlussapplaus

Schlussapplaus

Damit schließt die Uraloper ihre Trilogie bestehend aus „Satyagraha“ von Philip Glass (bisher über 60 Aufführungen!), „Die Passagierin“ von Mieczysław Weinberg (wurde hier im September 2016 besprochen) und nun „The Greek Passion“ ab, alle inszeniert von Thaddeus Strassberger.

Oliver von Dohnányi und Andrey Shishkin

Oliver von Dohnányi und Andrey Shishkin

Die Uraloper hat mit diesen beiden Abenden einmal mehr ihre herausragende Qualität bei der Produktion relativ selten gespielter Werke bewiesen. Nicht von ungefähr bekam Maestro Oliver von Dohnányi vor wenigen Tagen die „Goldene Maske“ verliehen, den höchsten Preis in der Russischen Föderation für DirigentInnen und andere KünstlerInnen des nationalen Opernlebens. Mit „Satyagraha“ von Philip Glass ist die Ekaterinburger Trilogie dann komplett.

Fotos: Olga Kereluk: 2,4,11,12,14; Vadim Balakin: 1,3,5,6-10,13; Klaus Billand: 15-16

Klaus Billand

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