Nachtrag: Innsbruck: Boris Godunov – 14. April 2024

1. Akt

1. Akt

Das Tiroler Landestheater Innsbruck hat mit einer opulenten Neuinszenierung einmal mehr bewiesen, dass es interessante und eindrucksvolle Operninszenierungen weitab der Verirrungen des Regietheaters, aber gleichwohl mit spannenden und musiktheatralisch intensiven Lösungen produzieren kann.

Boris bei der Krönung

Boris bei der Krönung

Tadeusz Strassberger, der nicht zuletzt schon als begabter Opernregisseur in Ekaterinburg durch „Die Passagierin“ von M. Weinberg, „Die griechische Passion“ von B. Martinu und in St. Petersburg durch „Satyagraha“ von Ph. Glass aufgefallen ist, zeichnete für die Neuinszenierung dieses „Boris Godunov“ in der Urfassung verantwortlich. Von ihm würde man gern einmal den „Ring des Nibelungen“ erleben.

Boris in Verzweiflung

Boris in Verzweiflung

Oliver von Dohnányi dirigierte das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und den exzellenten Chor, Extrachor und Kinderchor des TLT mit viel Verve und Gefühl für das Bühnengeschehen. Dort tummelten sich um einen eindrucksvollen Ivo Stanchev als Boris sehr gute Vertreter des Ensembles des TLT.

Fotos : Birgit Gufler/LT Innsbruck

Klaus Billand

Rechtliche Informationen

Impressum

Datenschutzerklärung