DAS LEBEN IST THEATER, UND DAS THEATER IST DAS LEBENSOWIE DIE DAUERNDE SUCHE NACH DER WAHRHEIT, DENN ES GIBT EINE!

Klaus Billand in Venedig am Palazzo Vendramino

Klaus Billand in Venedig am Palazzo Vendramino

Über Richard Wagner und sein Werk ist nahezu so viel geschrieben worden wie über Napoleon Bonaparte – er steht ihm darin nicht wesentlich nach. Seit 1967 hat Wagner auch mich in seinen Bann gezogen, abgesehen von einer allgemeinen – in meiner Familie begründeten – Liebe zur Oper.

Durch meine 30-jährige Beschäftigung bei den Vereinten Nationen (UNIDO) und die damit verbundene Problemanalyse und -behandlung sozioökonomischer Entwicklung in mehreren Kontinenten erwachte mein Interesse an interkulturellen Aspekten der Rezeption Richard Wagners. Das soziale Umfeld in diesen Regionen führte zu einer differenzierteren Sicht auf die über den europäischen Kontext hinausgehende Werkaussage, zumal seines opus magnum, dem „Ring des Nibelungen“, den ich seit 1967 in über 110 Inszenierungen erlebt habe, 70 davon komplett. Mit ihm trug Wagner sozialrevolutionäre Ideen und Konzepte von großer Relevanz für das menschliche Zusammensein vor – mit einem wahrlich universalen Anspruch.

So finden Sie auf dieser Website Informationen und Betrachtungen zur Wagner-Rezeption seit 2001, vor allem Rezensionen von Wagner-Inszenierungen, aber auch von Richard Strauss, Giuseppe Verdi, Walter Braunfels und weiteren Komponisten, sowie Interviews, Aufsätze, Berichte von Gesangswettbewerben, Wagner-Plakate Ausstellungen und vieles mehr…

Also: Tauchen Sie ein in die Welt der „unendlichen Melodie“!
Aber vergessen Sie nicht: “Tutto nel mondo è burla!”

Klaus Billand

Portal Ehrbar Saal

Portal Ehrbar Saal

23.11.2023 | 10:00 – 19:00 Uhr I 23. und 24.11. 10-13:30 Uhr | Ehrbar Saal Wien

Richard Wagner Verband Wien e. V. in Kooperation mit dem Richard Wagner Verband International e. V.

SYMPOSIUMREGIETHEATER IN DER OPEREIN IRRWEG?”

Mitwirkende

MEZZOSOPRAN KS Waltraud Meier
EHEM. VORSTAND WIENER PHILHARMONIKER Prof. Clemens Hellsberg
BASS Günther Groissböck
BASSBARITON KS Falk Struckmann
BASSBARITON KS Albert Dohmen
MAESTRO Daniel Beyer
REGISSEUR Roland Schwab
PRÄSIDENT RICHARD WAGNER VERBAND INTERNATIONAL Rainer Fineske
KULTURJOURNAL REGENSBURG Peter Lang
PROFESSOR FÜR ROMANISCHE LITERATURWISSENSCHAFTEN, SCHWERPUNKT OPERN- UND OPERNLIBRETTI Prof. Albert Gier
OPERNKRITIKER Dr. Klaus Billand
SOPRAN UND KÜNSTLERISCHE LEITERIN EHRBAR SAAL Cathrin Chytil
SOPRAN Marion Ammann (Podium)
SOPRAN Mária Temesi (Podium)
MODERATOR Wolfgang Gratschmaiuer

Exposé zum Symposium:

Gutes und im besten Sinne des Ausdrucks „wasserdichtes“ Regietheater ist anspruchsvoll. Es verlangt eine profunde Kenntnis des Opernhandwerks, der Stücke sowie der entsprechenden Musik. Die Konzipierung des sog. Wagnerschen Regietheaters in den 1970er Jahren, mit wegweisenden Inszenierungen des „Ring des Nibelungen“ durch Joachim Herz in Leipzig, Ulrich Melchinger in Kassel und Patrice Chéreau, mit seinem sog. „Jahrhundert-Ring“ 1976 in Bayreuth, waren in diesem Sinne epochemachend.

Es gibt aber Beispiele in der jüngeren Vergangenheit, wo persönliche und politische Ansprüche und Begehrlichkeiten vor das Bemühen um künstlerische Leistung gesetzt wurden, mit der Folge sich leerender Häuser. Das betrifft vor allem die mittleren, die B- und C-Häuser, die weitaus meisten also, aber auch einige große Häuser und Festspiele. Nach einem ersten Symposium zu diesem Thema in Bayreuth im August 2022 soll das zweite Symposium in Wien, die in Bayreuth angesprochenen Aspekte, weiter vertiefen.

Nach Möglichkeit sollen Lösungsansätze zur Aufrechterhaltung des Publikumsinteresses an der Oper aufgezeigt werden. Denn wir meinen: Es müssen und können Ansätze mit überzeugenden konzeptionellen und szenischen Lösungen, sowie einer werkrelevanten Personenregie und Textverarbeitung, weit entfernt von werkverfremdenden Irrwegen des Regietheaters, gefunden werden.

Eingang zum legendären Ehrbar Saal

Eingang zum legendären Ehrbar Saal

Programm 1. Tag 23.11.2023

10:00 Uhr Begrüßung durch Dkfm. L. Bermann, Präsidentin RW-Verband Wien e.V. und Dr. Klaus Billand, Opernkritiker
10:15 Uhr Prof. Albert Gier, Romanist und Librettologe sowie Hochschullehrer, zu theoretischen Aspekten und der Entwicklung des Regietheaters
10:40 Uhr Prof. Clemens Hellsberg, ehem. Vorstand Wiener Philharmoniker, Wien
11:05 Uhr Kaffeepause
11:20 Uhr Rainer Fineske, Präsident, Richard Wagner Verband International e.V., Berlin
11.45 Uhr Podiumsdiskussion: KS Waltraud Meier, Prof. Albert Gier, Prof. Clemens Hellsberg, Peter Lang, Rainer Fineske; Maestro Daniel Beyer; Publikumsfragen/Kommentare; Moderation Dr. Klaus Billand

13:00 Uhr Mittagspause

14:30 Uhr Günther Groissböck, Bass
14:55 Uhr Peter Lang, Kultur-Journalist, Hrsg. Kulturjournal Regensburg
15:20 Uhr Kaffeepause
15:35 Uhr Maestro Daniel Beyer, Dirigent, München
16:00 Uhr Roland Schwab, Regisseur
16:25 Uhr Podiumsdiskussion: Günther Gropissböck, Maestro Daniel Beyer, Peter Lang, Roland Schwab, Publikumsfragen/Kommentare; Moderation: Wolfgang Gratschmaier
17:15 Uhr Empfang
18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

19:30 Uhr Richard Wagner Stipendiaten-Konzert des RW Verbands Wien e.V. (optional); Haus Hofmannsthal – Interessierten empfohlen (Reisnerstr. 37, 3. Bezirk Wien, Bus 4A)

Der Ehrbar Saal, Brahms musizierte hier - und nicht nur er...

Der Ehrbar Saal, Brahms musizierte hier - und nicht nur er...

Programm 2. Tag 24.11.2023

10:00 Uhr Wolfgang Gratschmaier „Regietheater in der Zeit“
10:15 Uhr Klaus Billand, Opernkritiker
10:45 Uhr Cathrin Chytil, Sopran und Künstl. Leiterin Ehrbarsaal, Wien
11:15 Uhr Kaffeepause
11:30 Uhr KS Albert Dohmen, Bassbariton, Rom
12.00 Uhr Podiumsdiskussion und Fazit: KS Falk Struckmann, KS Albert Dohmen, Cathrin Chytil; Marion Ammann, Mária Temesi; Publikumsfragen/Kommentare; Schlussfolgerungen.
Moderation: Wolfgang Gratschmaier, Dr. Klaus Billand

ca. 13:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Änderungen vorbehalten

Anmeldungen, jedoch wahtscheinlich nicht erforderlich, zu beiden Tagen des Symposiums werden entgegengenommen unter der Mail-Adresse klausbilland@yahoo.com

Jeder/e der Referenten und Referentinnen trägt ein Statement von 15-20 Minuten vor, worauf eine moderierte Podiumsdiskussion unter diesen stattfindet. Nach den Podiumsdiskussionen sind Kommentare und Fragen des Publikums zugelassen.

Der Flyer

Der Flyer

Zum Symposium wurde folgender kurzer Flyer entwickelt, über dessen QR-Code man mit dem Handy auf die Ankündigung des Symposiums im Herbst- Winterprogramm des Ehrbar Saals in Wien mit detailliertem Programm zugreifen kann.

Das Programm

Das Programm

Der Flyer kann in dieser elektronischen Form an ebenfalls interessierte Freunde und Bekannte weitergeleitet werden.

Besuch der Direktion des Theatro Municipal von Rio de Janeiro, Brasilien:

https://jprevistas.com/2023/05/theatro-municipal-do-rio-de-janeiro-recebe-visita-de-critico-internacional/

ZUR ZUKUNFT DER OPER UND IHREN HERAUSFORDERUNGENHERBSTKONFERENZ VONOPERA EUROPA” 2019

Anlässlich der Gespräche um die Zukunft der Oper als Kunstform auf der Herbstkonferenez von OPERA EUROPA mit dem erwartungsvollen Titel „Building Bridges“ habe ich mir neben einer Darstellung der interessanten Fach- und Diskussionsbeiträge der Konferenz auch einige eigene Gedanken zum Thema gemacht.

GESPRÄCH MIT DEM BASSBARITON SIR BRYN TERFEL

Am 20. August 2020 mit Reprisen am 22. und 23. wird der weltbekannte walisische Bassbariton Sir Bryn Terfel sein Rollendebüt als Don Pizarro in Beethovens Oper „Fidelio“ geben. Aufgrund dieses Anlasses konnte ich mit ihm ein Gespräch führen. Die konzertanten Aufführungen unter der musikalischen Leitung des jungen Dirigenten Marcus Merkel finden auf der Schloßbergbühne Kasematten in Graz statt.

Mehr aktuelle Video-Kritiken und -Interviews finden Sie auch auf dem YouTube Kanal von Klaus Billand

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